2020: Das Coronajahr.

2020 war ein besonderes Jahr. Eine für nahezu jeden Menschen vollkommen neuartige Situation und Bedrohung ist durch das Aufkommen des Covid-19 Erregers entstanden. Der Ausbruch des auch als Coronavirus bekannten Erregers prägte das Jahr 2020 und so das Leben vieler Menschen wie es vielleicht noch kein einzelnes Ereignis in der Menschheitsgeschichte je getan hat. Zwar hat es in der Geschichte schon mehrfach große Pandemien gegeben, man denke da beispielsweise an den „Schwarzen Tod“ im 14. Jahrhundert, der in wenigen Jahren wohl etwa ein Drittel aller Menschen in Europa das Leben kostete, jedoch noch nie eine Pandemielage, die so homogen alle Menschen der Welt betraf.

Interview mit dem Großvater von Jan Weber

Das ist noch in mir und in uns, das wird man niemals verwerfen, aber wir sind hier und sind glücklich...", antwortete mein Großvater unter anderem auf die Frage, wo seine Heimat sei. Wann und von wem werden wir heute noch gefragt, wo unsere Heimat ist? Vielleicht im Urlaub von Menschen, die uns vorher noch nie gesehen haben, denn von Freunden und Nachbarn bestimmt nicht. Aber wenn ich meinem 84-jährigen Großvater die Frage stelle, wo denn seine Heimat für ihn ist, obwohl er im Haus quer gegenüber wohnt, dann fragt man sich als Außenstehender zurecht, wieso das notwendig zu sein scheint.

Mein Urgroßvater Walter Wienand

Abb. 1 Walter Wienand im Ersten Weltkrieg bei der Reserve Kavallerie Abteilung 48 in Galizien 1916
Walter Wienand im Ersten Weltkrieg bei der Reserve-Kavallerie-Abteilung 48 in Galizien 1916
 

Während der Corona-Pandemie habe ich beim Aufräumen des Kellers alte Dokumente meines Urgroßvaters gefunden. Mir wurde klar, dass ich nichts über diesen Mann und sein Leben weiß. Das möchte ich jedoch mit der Arbeit an diesem Artikel ändern. Ich möchte herausfinden, wer er war, wie sein Leben aussah und dazu zunächst einmal sein Leben anhand der Dokumente, Bilder und Briefe rekonstruieren. Außerdem möchte ich herausfinden, wie in meiner Familie mit der nationalsozialistischen Vergangenheit meines Urgroßvaters umgegangen wurde, ob und wie darüber gesprochen wurde. Alles, was meine Großmutter über ihren Vater erzählte, war positiv. Er scheint aber auch ein überzeugter Nationalsozialist gewesen zu sein: Wie passt das zusammen?

Interview mit Herrn Rainer Dango

Dango & Dienenthal, ein Unternehmen, dessen Wurzeln im Siegerland liegen. Bekannt für ihre Spezialmaschinen im Bereich der Stahlindustrie reichen die Anfänge des Unternehmens bis in das 19. Jahrhundert zurück. Wie das Unternehmen gegründet wurde, was es so erfolgreich macht und warum es mit den Folgen des Zweiten Weltkriegs zu kämpfen hatte, erläutert Rainer Dango in diesem Interview.

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