Alle Artikel über die Region Siegen

"Wat os Oma freher im Sijjerland kochde"

„Bei der Oma schmeckt es doch am Besten!“ Das ist wohl eine unbestrittene Tatsache. In diesem Video werden 3 typische Siegerländer-Gerichte präsentiert, die bestimmt den ein oder anderen an frühere Zeiten und dem Esstisch der Großmutter erinnern werden. Dabei ist z.B. der „Sijjerländer Räiwekoche“.

Das Flüchtlingslager am Wellersberg in Siegen 1946-1951

Situation am Ende des 2. Weltkrieges

Ein kleiner Handwagen, ein Rucksack, ein Holzkoffer mit wenigen Habseligkeiten. Dies war oft der ganze Besitz der Flüchtlinge, die im 2. Weltkrieg aus ihren Heimatorten vertrieben wurden und sich oft wochen- und monatelange auf der Flucht befanden. Hunderttausende verloren dabei ihr Leben oder wurden von ihrer Familie getrennt. Besonders in den Ostgebieten wurden viele Deutsche durch sogenannte „Wilde Vertreibungen“ von der roten Armee ausgewiesen.

Die Stadt Siegen und ihre Bunker

Das Erscheinungsbild der Stadt Siegen ist geprägt von zahlreichen Bunkern, die in der Zeit des zweiten Weltkriegs gebaut wurden: Von der Oberstadt bis hin nach Weidenau. Es drängen sich die Fragen auf, warum es eigentlich so viele Bunker in Siegen gibt und ob sie heutzutage noch in irgendeiner Weise genutzt werden? Diese Fragen sollen in diesem kurzen Artikel etwas näher beleuchtet werden.

Die Martinikirche in Siegen in der Zeit von 1000−1200 n. Chr.

Die Quellenlage bezüglich der Martinikirche in Siegen ist für die Zeit vor 1200 n. Chr. sehr rar; daher stützen sich die Erkenntnisse über das ursprüngliche Erscheinungsbild des Sakralbaus ausschließlich auf die Ergebnisse von archäologischen Untersuchungen beziehungsweise Grabungen aus den Jahren 1959/´60 sowie 1990.

Die Reise des Philipp von Bicken ins Heilige Land

Das Wort Pilger stammt vom lateinischen Wort Perigrinus ab und bedeutet Fremdling. Im Kirchenlatein wurde es zu pelegrinus abgewandelt, und bezeichnet eine Person, die aus religiösen Gründen in die Ferne zu einem heiligen Ort zieht. Der Pilger erwirbt sich durch seine Teilnahme die himmlische Gnade und wird seiner Sünden enthoben.

Nach archäologischen Belegen, war Jerusalem bereits vor der allgemeinen Christianisierung des römischen Reiches Ziel von Pilgerfahrten.

Siegen als zweite Heimat

Wenn du in die Fremde gegangen bist

und dich weit von der Heimat entfernt hast

vergiß uns alle nicht.

Irgendwann werden unsere Hoffnungen wahr.

Bestell den Alten und den Greisen

sie sollen zu ihren Freunden zurückkommen

Monte Schlacko – Ein gewaltiges Stück Schlacke mit Herz

In Geisweid, einem nördlichen Stadtteil von Siegen, entstand ab 1900 ein imposantes Industriedenkmal: der Monte Schlacko. Von den Hochöfen des in Weidenau gelegenen Hüttenwerks Bremer Hütte wurde Schlacke mittels einer Seilbahn fort transportiert und auf einer Halde am Hang des Haardter Berges abgeladen.

Italienische „Gastarbeiter“ in Siegen

Seit Mitte der 1950er Jahre war es in Westdeutschland aufgrund des andauernden wirtschaftlichen Aufschwungs zu einem erheblichen Arbeitskräftemangel gekommen. Zunächst hatten die Unternehmen auf unterschiedlichste Weise versucht, ihren Bedarf zu decken. Die erstmals seit 1955 geschlossenen Anwerbeabkommen für Arbeitskräfte zwischen Deutschland und Italien waren ein beliebtes Mittel, um die immer schwieriger werdende Lage auf dem Arbeitsmarkt zu überwinden. Nach 1955 wurden ähnliche Anwerbeabkommen auch mit Griechenland (1960), Spanien und der Türkei (1961) geschlossen.

Heimat Siegerland

Sie leben in Spanien und Australien, Österreich und Kuwait, Kanada, Belgien, Laos und im Königreich Bahrain. Doch es verbindet sie eine gemeinsame Herkunft: Acht Menschen, die im Siegerland aufgewachsen sind und es für immer ihre Heimat nennen werden – einige mehr, andere weniger – erzählen, wie sich ihr Blick auf das Siegerland verändert hat und was ihnen ihre Heimat heute bedeutet. 

Ein Mord aus der Vergangenheit

Jede Sekunde versuche ich mich daran zu erinnern, was damals wirklich passiert ist. Meine Gedanken überschlagen sich und ich bin mir nicht ganz sicher ob das, was ich am 17 Juli 2016 erlebt habe, alles wirklich war oder ich doch langsam meinen Verstand verliere.

Siegen: Kunstschätze gefunden!

Nachdem im vergangenen Herbst festgestellt worden war, dass die kleine westdeutsche Stadt Siegen während des Weltkriegs tatsächlich geheimer Lagerungsort für Kunstschätze im Wert von mehreren Milliarden Goldmark war, beginnen am heutigen 24. Mai 1945 die Bergungsarbeiten und Rücktransporte der wertvollen Güter zu ihren rechtmäßigen Besitzern. Unsere Reporterin Abby Smith ist bei der Bergung dabei und berichtet vor Ort von den Geschehnissen.

Gewölbte Backsteinmauern, ein kalter Betonboden. Dampf liegt in der Luft, es ist düster, das schwache Licht der Taschenlampen reicht kaum aus, um den etwa 60 x 9 m großen Raum auszuleuchten. Und trotz der drückenden Umgebung, der roh behauenen Wände, der Kälte, liegt eine seltsam andächtige, ja geradezu ehrfürchtige Stimmung in der Luft.

Der Kommunist und Pazifist Heinrich Otto

Die von Heinrich Otto zitieren Worte Schillers über die Vervollkommnung „Im engen Kreis verengert sich der Sinn, es wächst der Mensch mit seinen größern Zwecken“ (Schiller zit. nach Otto, in: Fries 2013, S. 197) verdeutlichen den politischen Ehrgeiz des ersten und einzigen kommunistischen Landrats Siegens in seinem Kampf gegen Faschismus und Militarismus. Auf dem Weg zu einem „Neuaufbau des Denkens, Fühlens und Wollens im Sinne der pazifistischen Weltanschauung“ (Otto, in: Fries, ebd.) bricht dieser mit dem ihn umgebenden engen Kreis und entwickelt Ideen, die diesen Rahmen überwinden.

Johanneskirche / Friedenskirche – Erlebnisse einer kleinen Kirche

Die Friedenskirche in Siegen-Achenbach beeindruckt weder durch ihr Aussehen noch mit ihrem Alter. Allerdings beeindruckt sie mit ihrer Geschichte und ihren Erlebnissen. Eine Kirche, die umgezogen ist – das ist selten.

Die Erinnerung an das Weidenauer Calvinhaus

Das Weidenauer Calvinhaus wurde in den Jahren 1932 bis 1933 am Vogelsang erbaut. Der Pfarrer Dr. Gustav Haarbeck war hauptverantwortlich für den Bau dieses Gemeindehauses. Es war 77 Jahre ein zentraler Treffpunkt für die Gemeindemitglieder des Vogelsangs. Mithilfe des Interviews mit Friedhelm Wunderlich möchte ich die Erinnerung an dieses bedeutsame Gebäude wieder aufleben lassen.

Eine kleine Geschichte des VEB Siegen

Der Verein zur Förderung von Kunst und Kultur im Siegerland e.V. dürfte vielen ein Begriff als feste Kulturinstitution in Siegen sein. Seine Existenz ist dabei keineswegs selbstverständlich, ist er doch selbstorganisiert und kommt weitestgehend ohne staatliche Förderungen aus. Er bietet verschiedensten Gruppen Räume an um sich zu treffen, für Bandproben oder die Durchführung eigener Veranstaltungen - seien es Konzerte, Lesungen, Ausstellung, linke Politikveranstaltungen oder Partys. Dazu ist grundsätzlich außer „Mackern, Nazis, Rassisten und Homophoben“ jeder willkommen, ob nun als Besucher oder als Veranstalter.

Die Geschichte der Burschenschaft Sigambria et Alemannia

Seit mehreren hundert Jahren gibt es sie. Lange Zeit prägten sie das Leben an den deutschsprachigen Universitäten, teilweise bis heute. Über 1000 von ihnen gibt es derzeit noch in Deutschland und viele weitere mit deutscher Tradition von Chile über Südafrika bis Japan. Die Rede ist von Studentenverbindungen. Auch in Siegen gibt es sie, doch führen sie hier nur eine Existenz nahe der Unkenntlichkeit.

Türkische Migranten und ihre sozialgeschichtliche Entwicklung in Siegen:

„Bildung als Investition für die Zukunft“. Unter diesem Motto wurde der Verein Deutsch-Türkischer Akademiker e.V. Siegen – kurz VDTA – unter dem Dachverband „Verein Deutsch-Türkischer Akademiker“ im Frühjahr 1995 durch türkische Studenten und Absolventen der Universität Siegen ins Leben gerufen. Die Notwendigkeit eines solchen Vereins erwuchs aus dem Wunsch heraus, die Zusammenkunft von Studenten verschiedener Nationalitäten zu ermöglichen und den Austausch dieser jungen Menschen untereinander zu erleichtern. Ziel war es, eine Anlaufstelle für deutsche und ausländische Studierende, Schüler und Schülerinnen zu sein, die bei universitären bzw. schulischen Problemen behilflich sein konnte.

Schilderung der Folgen der NS-Zeit für Siegener Juden anhand der Familie Rosenberg


Der Nationalsozialismus forderte Millionen von Opfern. Allein unter der jüdischen Bevölkerung wird die Opferzahl heute auf etwa 6 Millionen geschätzt (gesicherte Zahlen existieren nicht). Mehr als alles andere stehen hier die Konzentrationslager für das Symbol des vom nationalsozialistischen Regime durchgeführten Massenmordes an zahlreichen Bevölkerungsgruppen. Zu den wenigen überlebenden KZ-Häftlingen zählt auch Louis Rosenberg, mit dem sich der folgende Artikel beschäftigen wird.

Zwischen Berg und Tal: Geschichte der Charlottenhütte während des 2. Weltkrieges und der Nachkriegszeit

Über die Anfänge und Bedeutung der Charlottenhütte vor dem 2. Weltkrieg
„Im Namen des Königs“ - diese Worte leiten die Konzessionsurkunde ein, die es dem Unternehmer Adolph Kreutz am 14. März 1856 erlaubt, auf den Grundstücken 592, 593 und 594, Flur A in Niederschelden eine Eisenhütte zu erbauen. Der Name der geplanten Anlage: Charlottenhütte - ein Name, der noch von enormer Bedeutung für die Industriekultur im Siegerland werden soll. Das liegt nicht zuletzt an der hervorragenden Logistik.

Frauenfußball im Siegerland "Siegen heißt gewinnen"

1974 begann die Geschichte des Frauenfußballs beim TSV Siegen. Unter der Führung von Manfred Nell wechselten etwa 30 Spielerinnen vom Siegener SC. zum TSV Siegen (TSV-Chronik Band.2, 1972 bis 2009, S.76) , was den Beginn einer Zeit einläutete, die durch Erfolge und Anerkennung geprägt war.
Gründe für die Entscheidung der Spielerinnen, den Wechsel zu vollziehen, waren die erhofften besseren finanziellen Bedingungen und die notwendigen Umkleide- und Duschmöglichkeiten.

Die Entstehungsgeschichte des Aktiven Museums Südwestfalen

Am 9. November 1992 fand eine kleine Ausstellung in drei Räumen des ehemaligen Bunkers, welcher 1941 auf den Fundamenten der ehemaligen Synagoge errichtet worden war statt. Sie zeigte Gegenstände und Dokumente aus der Zeit der jüdischen Gemeinde in Siegen. Aus dem großen Erfolg dieser Ausstellung entwickelte sich die Idee zur Errichtung eines Erinnerungs- und Lernortes für regionale Zeitgeschichte. Schnell gründete sich der Förderverein "Aktives Museum Südwestfalen" mit dem Ziel, den ehemaligen Hochbunker in ein Museum für die Geschichte der Juden im Großraum Siegen zu verwandeln. Hier sei auch auf die besondere Unterstützung durch die Universität Siegen hingewiesen, deren Studenten natürlich zur Zielgruppe des Museum zählen.

Der Rubensbrunnen im Schlosspark des Oberen Schlosses

Fragt man die Siegener nach ihrem berühmtesten Bürger, so ist die Antwort mehrheitlich Peter Paul Rubens.
Wer war dieser Mann, dem in Siegen neben einem Museum, ein Denkmal und ein Brunnen gewidmet wurde?
Peter Paul Rubens (1577-1640) war einer der bedeutendsten Maler des Barocks, der wie kaum ein anderer einen so nachhaltigen Einfluss auf die damalige Zeit gehabt hat und schon zu Lebzeiten zu einer internationalen Berühmtheit wurde.

Der Truppenübungsplatz in Trupbach

Bei dem ehemaligen Truppenübungsplatz in Trupbach handelt es sich um ein ca. 300 ha großes Gelände. 250 ha gehören zum Kreis Siegen-Wittgenstein, hauptsächlich zu dessen Ortsteil Trupbach, 50 ha gehören zum Ortsgebiet Alchen (Stadt Freudenberg).

Zur Geschichte der Bücherkiste in den 70er und 80er Jahren

Ein Interview mit Zeitzeuge Horst Ablas

Der Buchladen Bücherkiste (heute in der Bismarckstraße, Siegen-Weidenau, zu finden), ist einer der letzten individuell geführten Buchläden Siegens. Trotz eines sich immer mehr monopolistisch konzentrierenden deutschen Buchhandels und eines fokussiert über den Einzelhandelsriesen Amazon laufenden Onlinebuchhandels gibt es nach wie vor die von großen Konzernen unabhängige Bücherkiste.

Gräber unter Denkmalschutz

Prächtig soll es aussehen, dieses Glasmosaik: ein ikonenhaftes Christushaupt auf hellblauem Hintergrund, umgeben von goldenen Blumenrankenornamenten, umlaufend ein Bibelspruch aus Hebr. 4,9: „Darum ist noch eine Ruhe vorhanden dem Volk Gottes.“ Doch der Auftraggeber hat keine Gelegenheit mehr, dieses Kunstwerk zu bewundern: Emil Luyken stirbt vor seiner Fertigstellung am 12. Mai 1906 und wird vier Tage später beigesetzt in der neu erbauten Familiengruft, zu dessen Zierde das Mosaik in Auftrag gegeben worden war.

Gewerkenfamilie Meinhart und ihre Hütte in Meinhardt

„Auf der Meinhardt“ – so heißt noch heute eine Straße in Siegen-Weidenau. Geografisch lässt sich die Straße in etwa dort verorten, wo im späten Mittelalter die Hütte der Gewerkenfamilie Meinhardt stand. Im Folgenden gibt ein fiktiver Brief des Gewerkenmannes Henn Meynert an seinen Sohn Einblicke in damalige Lebensverhältnisse. Die Informationen, die im Brief zu finden sind, stammen aus Quellen, die der Verfasserin vom Kreiskirchenamt zur Verfügung gestellt wurden und der Ahnenliste der Familie Meinhard.

Das "holde Weib Germania"

„Die Tat ist vergangen, die Denkmäler bleiben“, schrieb einst der römische Dichter Ovid. Zutreffender kann man es auch vom Kriegerdenkmal am Siegener Krönchen nicht sagen. Sind die Taten derjenigen Menschen, die einst in den Einigungskriegen kämpften und welchen dieses Denkmal gewidmet ist, doch Geschichte. Das Denkmal aber, das ihnen zu Ehren aufgestellt wurde, steht trotz des Feuersturms, der am Ende des 2. Weltkriegs Siegen verwüstete, noch immer.

Im Westen nichts Neues? Der große Krieg in einer kleinen Zeitung

Vielfach als Ur-Katastrophe des letzten Jahrhunderts bezeichnet, stellt der Erste Weltkrieg sicherlich eine der bedeutendsten Zäsuren in der jüngeren Geschichte dar. Besonders die Darstellung der „Heimatfront“ in Geschichtsbüchern und Magazinen richtet ihr Augenmerk häufig auf das Leben in größeren Städten wie etwa Berlin, Hamburg oder München. Wie sieht die Situation jedoch abseits der großen Metropolen aus?

Im Fadenkreuz* - Der Streik am Siegener Lyzeum 1969

"Wilder Schulstreik – Schülerinnen des Siegener Lyzeums probten heute morgen den Aufstand – Rädelsführer der Schulunruhen von der Polizei festgenommen“, schrieb die Siegener Zeitung am 24. Oktober 1969. Zuvor hatten sich scheinbar undenkbare Vorkommnisse am damaligen Mädchengymnasium der Stadt Siegen ereignet: Schülerinnen der oberen Klassenstufen weigerten sich, die Klassenräume zu betreten und boykottierten den Unterricht. Doch was war zuvor geschehen? Und wie gestaltete sich der Siegener Schulstreik, in dessen Verlauf die Direktorin des Lyzeums zurücktrat und ein geordneter Unterricht am Mädchengymnasium für nahezu eine Woche nicht mehr möglich war?

"Ich lache gern und war früher ein heißer Feger!"

Bei dem folgenden Beitrag handelt es sich um den Tatsachenbericht der Vertreibung meiner Familie aus Schlesien. Der Bericht beginnt während des Zweiten Weltkrieges und endet in der Nachkriegszeit. Aufgeschrieben hat ihn meine Großtante Bertha.

Der Köhler im Siegerland - Vergangenheit und Gegenwart

Begriffsdefinition

"Köhler" bezeichnet einen heute in Deutschland fast gänzlich verschwundenen Beruf, dessen Aufgabe darin bestand, Holzkohle für die Verhüttung von Eisen herzustellen. Der dazu gehörende Handwerksbetrieb wird als Köhlerei bezeichnet. In Regionen, wo es keine natürlichen Kohlevorkommen gab, war die Köhlerei oft die einzige Möglichkeit, diesen wichtigen Rohstoff zu gewinnen. So kam es nicht selten vor, dass ganze Wälder zur Gewinnung von Holzkohle abgeholzt worden sind.

Wie war Schule in Siegen vor 50 Jahren? - Aus dem Tagebuch einer Lehrerin

Anneliese Welling (geb. 10.11.1932), studierte Mathematik und Geographie auf gymnasiales Lehramt. Ihre erste Einstellung als Lehrerin (bzw. Assessorin) erfolgte 1960 am "Gymnasium am Lährtor" in Siegen − damals ein reines Jungengymnasium − wo sie ca. vier Jahre lang tätig war.

Meine Suche nach dem Dilldapp

In ihrer Heimat sind sie nicht unbekannt und sie gelten als die Maskottchen des Siegerlandes, die Rede ist von den Dilldappen. Man trifft sie quasi überall, auf den Straßenschildern gegenüber dem Studentenwohnheim in Weidenau, an Weihnachtsmarkthütten oder auf ihrem eigenen Wanderweg in Hainchen.

Ich, als zugezogene Siegenerin, hatte bis vor einiger Zeit selbst keine Ahnung von diesen kleinen Fabelwesen und bin nur zufällig im Internet in einen kleinen Absatz auf der Siegener Wikipediaseite auf die Dilldappen gestoßen. Also machte ich mich daran, mehr über diese seltsamen Lebewesen herauszufinden, die mich durch ihre Einzigartigkeit faszinierten.