"Die Grubenverwaltung will den Frieden nicht"

Industrialisierung, Bergarbeiter, Streik. Im Folgenden geht es um den historisch belegten Bergarbeiterstreik in Meggen, der zum Teil durch den fiktiven Hauer Joseph Becker veranschaulicht wird. Noch heute sieht man in ganz Meggen sowie im Nachbardorf Halberbracht die Folgen des Bergbaus, wie etwa die riesigen Fachwerkhäuser und die Bahn in Richtung Siegen. Doch nicht darum soll es gehen, sondern viel mehr um den emotionalen und wirtschaftlichen Kampf um mehr Lohn und bessere Arbeitsbedingungen. Die Zusammenkunft der Arbeiter und die einzelnen Gespräche sind frei erfunden und dienen der Veranschaulichung der Situation der Bergarbeiter und ihrer Familien.

Joself Schrage - Vom Olper Metallarbeiter zu einem "Vater des Grundgesetzes"

Erst gehörst du deinem Gotte, ihm zunächst der Heimat Erde.“
Dieses Zitat des westfälischen Dichters Friedrich Wilhelm Weber (1813–1849) drückt jenes Weltbild eines Olper Zentrumspolitikers aus, der am 8. Mai 1949 an der Verabschiedung das Grundgesetz unseres Landes im Parlamentarischen Rat in Bonn beteiligt war. Die Rede ist von Josef Schrage (1881–1953), der als Sohn eines Metallarbeiters zur Welt kam und sehr an seiner Heimatstadt Olpe hing. Daher setzte er sich nicht nur aus politischen, sondern auch aus sozialen Gesichtspunkten in vielfacher Weise für die Bewohner der Kreisstadt ein und hielt auch über die kommunale Tätigkeit hinaus an diesem Selbstverständnis, sich vor allem der Heimat gegenüber verpflichtet zu fühlen, fest.

Die Gedenkstätte der beiden Weltkriege in Olpe

Angst, Schrei, Gewalt, Leid, Blut, Terror, Krieg, Tod, Verlust, Trauer, Opfer der Kriege! Sie dürfen nicht vergessen werden!

Diese wichtige Tatsache wurde von Olpern sehr ernst genommen.

Heute erstrahlt unsere Gedenkstätte für die Opfer beider Weltkriege in leuchtendem Gold an der Stadtmauer im Weiherohl. Doch der Weg bis zur Verwirklichung war lang und mühsam. Die Fragen, die sich unmittelbar ergeben, sind:  Wie lange hat die Verwirklichung dieser Gedenkstätte gedauert? Welche Schwierigkeiten stellten sich in den Weg? Wie kann man die Gefallenen, Versehrten und Vertriebenen angemessen ehren?